Entwicklung unserer Gemeinde
Wir stehen für
eine starke Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie Transparenz bei kommunalen Entscheidungen.
Wir stellen uns vor, dass z. B. aussagekräftige Inhaltsprotokolle der öffentlichen Gemeinderatssitzungen auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht werden, da nicht jeder die Möglichkeit zur Teilnahme an öffentlichen Gemeinderatssitzungen nutzen kann.
Folgendes ist uns besonders wichtig:
· Transparenz im Vorfeld kommunaler Entscheidungsfindungen
· Frühzeitige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger bei zentralen Fragen und Vorhaben
· Einholung eines informellen Meinungsbildes der Bürgerinnen und Bürger. Einbindung der Bürgerinnen und
Bürger bei der Umsetzung von Projekten.
Wir wünschen uns, dass auch Ihr Engagement dazu beiträgt, diese neue Form der Beteiligungskultur bei uns zu etablieren!
den Erhalt der Altbausubstanz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Bauland.
Anhand der Gebäude lassen sich die gesellschaftlichen Ansprüche und technischen Möglichkeiten ihrer Zeit ablesen. Gebäude sind somit Zeitzeugen der jeweiligen kulturellen Epoche. Viele wertvolle Gebäude haben über Generationen hinweg überlebt. Sie prägen daher genauso wie die Landschaft eine Region und verhelfen ihr zu ihrer Einzigartigkeit. Sie sind häufig ein Anziehungspunkt für auswärtige Besucher. In Gomadingen mit seinen Teilgemeinden gibt es eine Vielzahl von historischen Gebäuden (Alte Mühle, Bahnhof, Kloster, Kirchenviertel usw.) Diese Gebäude gilt es zu erhalten und einer angemessenen, vielleicht auch neuen Nutzung zuzuführen. Die Alternativen, Verfall oder Abriss, würden unserer Meinung nach nicht dem Anspruch an ein attraktives, harmonisches Ortsbild gerecht werden.Demnach ist es das Bestreben der offenen Liste, die Wiedernutzung ortsbildprägender und albtypischer Bauten zu forcieren und in angemessener Art und Weise behutsam an die heutigen Anforderungen anzupassen.Anpassung oder Bewahrung ist mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen, wenn es künftig um die Entwicklung der Ortskerne geht. Gebäudeleerstand, Brachflächen und Baulücken sind ein Thema in der Gemeinde, das wir angehen wollen. Um die Ortskerne attraktiver für die Bewohner zu gestalten, ist es notwendig, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.Gleichermaßen stehen wir für einen behutsamen Umgang mit neuem Bauland. Der Verkauf von Bauplätzen vor allem am „Stettener Berg“ sollte auch im Sinne der Integration der Bewohner ins Dorfleben mit gemäßigtem Tempo erfolgen. Damit verbunden ist auch eine gewisse Nachhaltigkeit in Bezug auf den Nachwuchs für Kindergarten und Schule.
die ständige Weiterentwicklung einer ansprechenden Ortsgestaltung.
Wir wollen grundsätzlich den dörflichen Charakter Gomadingens und seiner Teilorte erhalten. Gerade über die optische Gestaltung markanter innerörtlicher „Blickfänge“ lässt sich hier einiges noch besser machen. Ebenso bietet das derzeitige Erscheinungsbild des Marktplatzes und die Bahnhofstraße Potenzial für Verbesserungen. Mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie externen Fachleuten gemeinsam Ideen für die innerörtliche Gestaltung zu entwickeln, die umgesetzt werden können, ist uns wichtig.
den Ausbau des schnellen Internets
Hier gilt es konsequent am Ball zu bleiben, so dass die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde nicht verloren geht.
Wir unterstützen
die örtlichen Betriebe, den Erhalt und die Schaffung ortsnaher Arbeitsplätze.
Der Erhalt und die Erweiterung der ortsnahen Arbeitsplätze sind wichtig. Dazu möchten wir die ortsansässigen Betriebe unterstützen, wenn es um notwendige Erweiterungsmöglichkeiten geht. Dass dabei die ökologischen und ökonomischen Aspekte ausgewogen berücksichtigt werden, ist uns ein besonderes Anliegen. Wir möchten mit den Unternehmerinnen und Unternehmern in der Gemeinde nach sinnvollen und nachhaltigen Lösungen suchen und ihnen helfen, diese zur Umsetzung zu bringen. Die Entwicklung im ländlichen Raum muss so gestaltet werden, dass ein Unternehmen in Gomadingen mit einem ähnlichen Unternehmen in einer nahe gelegenen Stadt konkurrenzfähig bestehen kann. Die Stärken des ländlichen Raumes wollen wir besser herausstellen.
weitere Formen der Mobilität wie z. B. „Mitfahrbänkle“, Regionalstadtbahn, ….
eine Ergängzung des öffentlichen Nahverkers durch alternative Formen der Mobilität halten wir für wichtig. Die meisten Autos werden nicht ständig genutzt und könnten bei Bedarf mit anderen Personen geteilt werden („Carsharing“). Wie so etwas funktionieren kann sieht man z.B. hier: www.autonetzer.de. Im Internet können Mitfahrgelegenheiten angeboten und abgerufen werden (siehe z.B. www.mitfahrzentrale.de).
Wir setzen uns ein
für eine möglichst umfassende Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich
Wir wollen auf eine möglichst umfassende Barrierefreiheit in unserer Gemeinde hinwirken.Was meinen wir damit?Zuallererst müssen wir uns von dem Gedanken lösen, dass „nur“ Rollstuhlfahrer einen barrierefreien Zugang in öffentliche Gebäude, Läden, Sehenswürdigkeiten und Museen innerhalb unserer Gemeinde benötigen.Wir sprechen auch von gangunsicheren Menschen, den Benutzern von Rollatoren, Eltern mit Kinderwagen, blinden Menschen…Eine barrierefreie Gemeinde zu erreichen, bedeutet nicht dass alle öffentlichen Einrichtungen Plätze teuer umzubauen sind.Wir denken, es gibt viele Beispiele innerhalb der Gemeinde, wo einfache, praktische und kostengünstige Lösungen für Probleme zu finden sind und der so große Begriff der barrierefreien Gemeinde in den alltagstauglichen Bereich umgesetzt werden kann.Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die diese Probleme durch ihre Beobachtungen und Erfahrungen erkennen und zum Teil auch selber lösen.
für ein Konzept zur Sanierung der Straßen und einer verträglichen Verkehrsführung
Straßen werden immer im Rahmen von anstehenden Baumaßnahmen saniert. Dies ist sicherlich in diesem Zusammenhang effizient und Ökonomisch. Dennoch sollte ein Konzept für die Sanierung sämtlicher Straßen entwickelt werden. Das heißt, dass ein Dringlichkeitsplan erstellt und dieser mit den geplanten Bauvorhaben abgeglichen werden sollte. Somit kann verhindert werden, dass vorhandene Schäden zu lange provisorisch repariert werden und langfristig betrachtet hohe Kosten verursachen. Zudem sollte eine kluge Verkehrsführung mit entsprechenden Geschwindigkeits-reduzierungen zum Wohler sämtlicher Verkehrsteilnehmer und Anwohner überlegt und auf den Weg gebracht werden.
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Diese und weitere Themen wollen wir für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, bei unserer Arbeit im Gemeinderat angehen. Dazu brauchen wir Ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl.
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